Dienstag, 26. April 2011

DAAD Hochschulsommerkurs für fortgeschrittene Deutschlerner und junge Deutschlehrende

Ich – Deutsch – und jetzt?

DAAD Hochschulsommerkurs in Hermon vom 07. – 12. Juni 2011

Das DAAD Informationszentrum Eriwan, das Goethe Institut Tbilissi, das Lektorenprogramm der Robert Bosch Stiftung und die Gitelik Univeristät bieten einen Sommerkurs für Fortgeschrittene Deutschlerner und (angehende) Deutschlehrende aus Armenien und Georgien an.
Jeweils zwei der folgenden Seminare können von den Teilnehmern ausgewählt werden:

> Bewerbungstraining
> Deutsch im Beruf
> Wege in die Wissenschaft
> Deutsch als Fremdsprache für angehende Deutschlehrende
> Interkulturelle Kommunikation

Bewerbungsschluss für die Teilnahme am Sommerkurs ist der 10. Mai 2011.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unserer Webseite
www.daad.am

Kultur - Käs - Klatsch



Armenien trifft Österreich

Ein geselliger Abend mit Musik, Wein und Folklore aus Europa und dem Südkaukasus!

Wann? 28.04.2011, 17:00-20:00

Wo? Österreich Bibliothek, Tumanyan Str. 42, Jerewan

Programm

1) Begrüßung

· Wer? Was? Wie? Warum?

2) Österreich stellt sich vor

· Familie Schwarzmann zu Besuch in Armenien

3) Armenien ist…

· So sehe ich Armenien

4) Musik verbindet

· Unsere österreichisch-armenische Multi-Kulti-Hymne

5) Alles Walzer!

· Musik, Tracht, Tanz und Gesang aus Österreich und Armenien

6) Guten Appetit!

· Köstlichkeiten beider Länder wie Käse, Wein und Süßes

Auf Euer Kommen freuen sich die Schwarzmänner mit Aurelia, Andrea, Laurin und Luka!

PS: Kulturelle Beiträge aller Länder sind erwünscht

Donnerstag, 7. April 2011

Bewerbungstrainings

Das DAAD Informationszentrum veranstaltet Bewerbungstrainings für alle Interessenten, die in Deutschland studieren oder sich weiterbilden wollen.
Die Kurse sind aufgeteilt in die Einheiten Lebenslauf und Begründungsschreiben. Sie können unabhängig voneinander besucht werden.
Die Kurse werden in deutscher und englischer Sprache angeboten.

>Kursdaten:
15. April, 15:00-17:00 Uhr auf Englisch, Thema: Lebenslauf
29. April, 15:00-17:00 Uhr auf Deutsch, Thema: Lebenslauf
06. Mai, 15:00-17:00 Uhr, auf Englisch, Thema: Begründungsschreiben
13. Mai, 15:00-17:00 Uhr auf Deutsch, Thema: Begründungsschreiben

> Kursort: DAAD Informationszentrum, Sarmen Straße 82, Eriwan

Freitag, 25. März 2011

Armenien - Alltag - Essen und Trinken

Die armenische Küche ist abwechslungsreich und gut für Feinschmecker geeignet. Für alle Mahlzeiten (Frühstück, Mittagessen, Abendessen) wird der Begriff "Brotzeit" benutzt. Und wirklich wird zu jedem Essen reichlich Brot serviert, ein Essen ohne Brot ist nicht vorstellbar. Die Nationale Brotsorte ist das Lawasch, papierdünne Fladen, im Tonofen (Tonir) gebacken. Auf dem Dorf ist es noch heute Brauch, Lawasch selbst zu backen, und auch Feinschmeckerrestaurants unterhalten ihre eigenen Tonöfen. Für den Winder werden die Fladen getrocknet, gestapelt und zugedeckt und halten sie so einige Monate. Zum Gebrauch wird das trockene Lawasch mit Wasser besprenkelt und ist damit nach kurzer Zeit wieder weich und essfertig.

Als Vorspeise werden Salate, Bohnengerichte, kalte Fleischspeisen, Geflügel und Käse oder Sudschuch (scharf gewürzte Wurst) gereicht. Die Vorspeisen nehmen in der armenischen Küche einen großen Raum ein.
Ein weiteres verbreitetes Gericht ist Kjufta (sehr fein gehacktes Fleisch, zu Bällen geformt, gekocht undmit heißer Butter übergossen), das ein bisschen an den deutschen Leberkäse erinnert.
An erster Stelle aber steht das kaukasische Schaschlik (armenisch Chorowats). Zubereitet wird es aus besonders ausgesuchten Stücken Lamm- oder Schweinefleisch, die aufgespießt und auf Holzkohle gegrillt werden.
Eine Delikatesse ist die Sewan-Forelle (Ischchan).
Wichtiges Nahrugsmittel im Winter ist traditionell Chasch, eine fette Suppe aus dem Markt von gut geputzten Kuhfüßen. Sie muss morgens mit viel Knoblauch und Wodka eingenommen werden, da sie schwer verdaulich ist.
Gern gegessen werden Kräuter ("Grünzeug"). Auch Knoblauch hat seinen festen Platz im Speiseplan.
Zum Tee werden orientalische Mehlspeisen, Süßigkeiten und Konfitüre gereicht. Frisches und getrockenes Obst, Nüsse und Mandeln sind fester Bestandteil des armenischen Teetischs.
Armenien ist ein Land der Kaffeetrinker. Zu jeder Gelegenheit wird eine Tasse Kaffee serviert, der im Jazzve zubereitet wird.
Kognak und Wein sind wichtige Beigaben eines festlichen Essens. Armenischer Kognak ist im In- und Ausland ein Begriff. Armenische Markenkognaks werden auf internationalen Wettbewerben immer wieder preisgekrönt.

Armenien Landeskunde

Donnerstag, 24. März 2011

„Wenn Völkermord zum Schicksal wird“

„Wenn Völkermord zum Schicksal wird“ – Tagesveranstaltung am 18. Mai 2011 an der TU Chemnitz zum Genozid an den Armeniern

Die Tagesveranstaltung „Wenn Völkermord zum Schicksal wird“ behandelt die Thematik des Genozids an den Armeniern Anfang des 20. Jahrhunderts.

Im Jahre 1915 wurde in der heutigen Türkei von den Machthabern des Osmanischen Reichs der Genozid an den Armeniern begangen, welcher noch heute ein umstrittenes Thema auf internationaler Ebene ist. Die türkische Regierung leugnet den Völkermord bis heute und betreibt eine beschwichtigende Geschichtspolitik. In der Zeit des ersten Weltkrieges, in der das Osmanische Reich zerfiel, kam es zu Unabhängigkeitsbestrebungen des armenischen Volkes. Aufgrund religiöser und kultureller Unterschiede, war die armenische Bevölkerung alltäglichen Benachteiligungen und Diskriminierungen ausgesetzt. Mit der Hoffnung auf Unabhängigkeit verbündete sich das Armenische Volk mit Russland gegen die Türkei.

Dies veranlasste die Osmanen dazu, bis zu 1,5 Millionen Armenier, darunter Frauen und Kinder, durch Todesmärsche und weitere Gräueltaten zu ermorden. Bis heute setzen sich die Armenier für die internationale Anerkennung des Genozids ein, um ihren Vorfahren, den Opfern der Massaker, gerecht zu werden und einer Amnesie entgegenzuwirken.

Mit der Hilfe vom Theodor-Heuss-Kolleg, ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Mitost e.V., organisiert Arpine Nazaryan zusammen mit sieben weiteren Studentinnen der Europastudien am 18. Mai 2011 eine Veranstaltung zum Thema.

Im Zentrum steht die Aufklärung über den tiefgreifenden Einschnitt in der armenischen Geschichte sowie die internationale Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern, welcher bis heute von türkischer Seite verleugnet wird. Ein vielseitiges Programm wird die Besucher durch den Tag leiten.

In Planung sind Vorträge zu der armenischen Kultur und Geschichte, die grundlegende Informationen vermitteln und Raum für Diskussionen bieten, sowie eine Vorstellung der aktuellen Diskussion des Themas in der Politik und den Medien.

Des Weiteren wird eine Dokumentation gezeigt, die die Geschichte anhand von Archivmaterial rekonstruiert und in den Kontext aktueller Politik einbettet. Die Abendgestaltung wird den Besuchern durch musikalische und kulinarische Besonderheiten die heutige armenische Kultur näher bringen.

Die Veranstaltung ist öffentlich und alle Interessenten sind herzlich am 18.Mai in das Neue Hörsaalgebäude der Technischen Universität Chemnitz eingeladen. Die Veranstaltung beginnt um 09:30 Uhr und endet mit einer Filmvorführung im Club der Kulturen.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Martina Klaus, martina.klaus@s2010.tu-chemnitz.de; Melissa Lampe, malissa.lampe@s2008.tu-chemnitz.de oder Maria Kraus, maria.kraus@s2009.tu-chemnitz.de.

Sonntag, 20. März 2011

Ausstellungseröffnung "renewables - Made in Germany"


Die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Armenien freut sich gemeinsam mit der Polytechnischen Universität - einer der im Bereich der technischen Ausbildung führenden armenischen Hochschulen - in Eriwan die Ausstellung "renewables - Made in Germany" erstmals in Armenien zeigen zu können. Seit ihrer Erstauflage im Jahr 2004 war die Technologieausstellung bereits auf über 260 Veranstaltungen in mehr als 90 Ländern weltweit im Einsatz. Die von der Deutschen Energie-Agentur (dena) konzipierte Ausstellung stellt auf insgesamt 26 anschaulichen Tafeln einen Überblick über die verschieden Technologien im Bereich der erneuerbaren Energie und deren Einsatzmöglichkeiten vor. Vorgestellt werden unter anderem die Windenergie, Photovoltaik, Bioenergie und Wasserkraft. Deutschland ist führend beim Einsatz erneuerbarer Energien.

Alle Interessierten sind herzlich zur Ausstellungseröffnung am Montag, den 21. März, um 11:00 Uhr eingeladen. Die Ausstellung ist noch bis zum 25. März zu sehen.

Was? Ausstellungseröffnung "renewables - Made in Germany"

Wo? Foyer der Polytechnischen Universität Eriwan

Wann? Montag, den 21. März 2011, 11:00 Uhr

Freitag, 25. Februar 2011

Armenier in Deutschland

Begegnungen und Beziehungen zwischen Armeniern und Deutschen gehen auf das Kommen von Missionaren aus Armenien nach Deutschland zurück. Von diesen Missionaren sind nur wenige namentlich bekannt. Zu ihnen gehörte vermutlich der Heilige Bischof Blasius von Sebastien, der um 316 den Märtyrertod fand. Zu ihnen gehörte auch der Heilige Aurelius, der in Calw verstarb und dort auch begraben liegt. Des Weiteren wurden in Passau 1982 die Gebeine des armenischen Erzbischofs Gregorius gefunden.
Während des dritten Kreuztuges im 12. Jahrhundert unterstützten Armenier Friedrich Barbarossa. Für seine Dienste wurde der armenische Fürst Lewon von den Franken mit der Königskrone belohnt.
Im 18. und 19. kamen armenische Kaufleute und Studenten nach Deutschland. Einige Priester studierten in Deutschland Theologie und übersetzten theologische Werke in der Sprache des jeweils anderen Landes. Unter diesen Studenten war auch der Komponist Komitas, der die armenische Liturgie bearbeitete und selbst Hymnen schrieb.
Auch weltliche Intellektuelle kamen zum Studium nach Deutschland, unter ihnen Grigor Artsruni, Abgar Howhannisjan, Hakob Manandjan und Stepan Schahumjan. Vor der Gründung der Deutsch-Armenischen Gesellschaft 1914 gab es den Armenischen Akademischen Studentenverein, der 1885/86 in Leipzig und Berlin gegründet wurde. In dieser Zeit gab es an deutschen Universitäten 230 armenische Studenten.
Der Orientalist Karl Friedrich Neumann studierte bei den Mechitaristen in Venedig und schrieb 1836 die erste Geschichte der armenischen Literatur. Sein Kollege Franz Bopp, Begründer der Indogermanisitik in Deutschland, und seine Nachfolger untersuchten die armenische Sprache und ihre Geschichte und ordneten sie den iranischen Sprachen zu. Erst Heinrich Hübschmann erbrachte 1875 den Beweis, dass das Armenische innerhalb der indogermanischen Sprachen einen eigenen Zweig darstellt.

Im Jahr 1920 gründete der Orientalistik -Professor Joseph Marquardt in Berlin den Lehstuhl für Armenistik, die bis heute an der Freien Universität Berlin studiert werden kann. Lehrstühle für Altarmenisch wurden außerdem in Hamburg, Jena, Leipzig und Halle eingerichtet.
1926 wurde Manuk Abeghjan als Dozent für Neuarmenisch an die Humboldt-Universität berufen. Heute hat Dr. Gerayer Koutcharian diesen Lehrstuhl inne.

Quelle: Armenien
Landeskunde/Textsammlung

Donnerstag, 24. Februar 2011

Die deutsche Sprache an Schulen und Hochschulen in Armenien.

Deutsch wird vor allem an Schulen außerhalb Jerewans angeboten, darunter in Aschtarak, Sewan und Kapan. In Jerewan wird Deutsch u.a. an der schule Nr. 5 (Muschegh Ischkhan) unterrichtet, die ein spezielles Diplomprogramm für deutschlernenden Schüler anbietet. Die Schüler legen nach der 10. Klasse ein Sprachdiplom (DSD II) ab, das sie genau wie TestDaF oder DSH berechtigt, an der deutschen Hochschule zu studieren. Sie müssen, wenn sie sich für ein Studium in Deutschland interessieren, nur noch die fachlichen Kenntnisse nachweisen, nicht mehr die sprachlichen.

Deutsch als Fach Germanistik wird an der der Staatlichen Lingustischen Brussov-Universität, an Staatlichen Universität Jerewan, an der Pädagogischen Hochschule Jerewan und an der Pädagogischen Hochschule Gjumri angeboten.

Die Französische Universität in Armenien bietet mit der Unterstützung der deutschen Botschaft nun frei zugängliche Deutschkurse für die Niveaustufen A1, A2, B1 und B2 an.

Ein Einstufungstest entscheidet darüber, in welchem Kurs (12 - 16 Wochen) Anfänger, Wiedereinsteiger und Fortgeschrittene am besten aufgehoben sind.

Die Deutsche Universität in Armenien ist eine Initiative armenischer und deutscher Akademiker. Sie wurde am 4. Mai 2009 staatlich anerkannt. Die DUA bietet Lehr- und Prüfungsveranstaltungen auf Armenisch, Deutsch und Englisch an, um das Studium für Studenten anderer Kulturkreise und Nationen zu ermöglichen.

Dienstag, 25. Januar 2011

Internationales Parlaments-Stipendium (IPS)

Foto: Teilnehmer des IPS hören einen Vortrag

Die Stipendiaten kommen aus 28 Nationen. © DBT

Wollen Sie im deutschen Parlament mitarbeiten?

Wenn Sie aus Mittel-, Süd- und Südosteuropa, Frankreich, Israel oder den USA kommen, dann haben Sie mit dem Programm des "Internationalen Parlaments-Stipendium" (IPS) die einmalige Chance, dies zu verwirklichen.

Der Deutsche Bundestag vergibt mit den drei Berliner Universitäten jährlich etwa 120 Stipendien für junge Hochschulabsolventen aus 28 Nationen.

Das Programm steht unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten.

Ziele sind:

  • Beziehungen zwischen Deutschland und den Teilnehmerländern zu fördern
  • demokratische Werte und Toleranz zu festigen
  • Verständnis für kulturelle Vielfalt zu vertiefen
  • friedliches Zusammenleben in der Welt zu sichern.

Ist Ihr Interesse geweckt? Dann erfahren Sie hier mehr:

http://www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/internat_austausch/ips/bewerbung.html




Weitere Informationen

SPFA als Dachorganisation für den Deutschklub DAV

SPFA als Dachorganisation für den Deutschklub DAV
SPFA, eine NGO wurde im April 1990 von dem französisch-armenischen Pastor Samuel Sahagian, Paris, gegründet. Der Gegenstand der Organisation SPFA ist die Pflege der französischen und der deutschen Sprache. Der Deutschklub wurde dank Pfarrer Volkmar Jung in Eriwan im Oktober 1999, dank Pfarrer Volkmar Jung aus Deutschland, in Eriwan gegründet.